Taro allein zu Hause – Skiklub-Weekend

Gestern wars so garstiges Wetter und doch haben meine drei Lieblinge so komische Dinger gepackt, welche hinten am Rücken hängen – das muss unbequem sein und soll sich Rucksack nennen. Bevor sie heute dann gingen, füllten sie meinen Fressnapf wie noch nie, obwohl ich doch soeben meine Maus verdrückte und dazu noch mein normales Frühstück verschlingen durfte. Und dann schnürten sie sich riesige Stiefel an die Füsse, klack, sssssssssummmm und weg waren sie. Ich leg mich mal hin und mache ein Verdauungsschläfchen.

Die Drei fahren auf den Flumserberg um dort ein Weekend mit dem Skiclub zu verbringen. Erstmals ist es heute kühl. Auf dem Maschgenkamm zeigt das Thermometer erfrischende 6 Grad an. Dazu weht ein moderater Wind, welcher die Temperaturen nach dem sehr langen Hitzesommer sehr kühl wirken lässt. Zum Glück hatte im Rucksack auch eine warme Jacke Platz gefunden, welche jetzt zum Einsatz kommt. Gemeinsam machen wir uns zur 4-Gipfeltour. Die Aussicht und Landschaft hier sind herrlich, die Stimmung sowieso.

Während des Mittagshalt am Grosssee wagen sich einige ins kühle Nass. Feuer dürfen wir aufgrund des Feuerverbots keines entzünden, was den Halt etwas weniger gemütlich macht. So geht es nach einiger Zeit weiter zur Sommerrodelbahn Floomer. Die recht grosse Gruppe muss sich etwas anstellen und gedulden, doch das anschliessende Abenteuer entschädigt dies allemal. Bei einem gemütlichen Kaffee, Glace oder kühlen Bier geniessen wir den Spätnachmittag,

Im ringhörigen Lagerhaus ist der Schlaf eher dürftig. Umso besser, dass das Programm am Sonntag etwas gemächlicher ist. Auf der Prodalp stürmt ein Grossteil der Gruppe, darunter auch Taros Liebling, den Kletterturm. In schwindelerregender Höhe überwinden sie Hindernisse und Kletterelemente oder lassen sich aus 15m Höhe abseilen. Taro würde in der Höhe bestimmt umdrehen und lauthals um Hilfe rufen.

Ich hatte meine Ruhe und ganz viel zu Fressen, so kann ich es gut aushalten und als die Drei dann endlich wieder heimkamen, habe ich mich erst einmal gut versteckt. Die sollen gar nicht meinen, dass ich mich nach ihnen gesehnt habe. O.K. zugegeben – zur Begrüssung musste ich sie dann doch lauthals mit meinem besten Miau-Song besingen und auf jedem Schoss eine kleinere oder grössere Weile geniessen. Ah – der Fressnapf ist ja schon wieder gefüllt – lecker.