{"id":1986,"date":"2022-10-15T09:24:11","date_gmt":"2022-10-15T08:24:11","guid":{"rendered":"https:\/\/familiegansner.ch\/?p=1986"},"modified":"2022-10-15T09:26:08","modified_gmt":"2022-10-15T08:26:08","slug":"tolle-reise-quick-charging-in-reinkultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/familiegansner.ch\/?p=1986","title":{"rendered":"Tolle Reise &#8211; quick charging in Reinkultur"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Toller Auftakt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dreissigj\u00e4hrige Jubil\u00e4en muss man feiern. Wenn dies so perfekt auf der Reiseroute liegt, wie der Geburtstag von Silvia, so war der erste Reisestopp auf dem Guglenberg gegeben. Zwar sind wir zu Hause wirklich schlecht weggekommen, da unsere Tochter der fixen \u00dcberzeugung war, dass wir sie vom Klavierunterricht abholen w\u00fcrden, obwohl der Fahrdienst von einem anderen Mami absolviert wurde und die junge Pianistin dann 45 Minuten auf uns wartete, bis wir sie endlich abholten, denn zuerst mussten wir ja herausfinden, dass sie gar nicht nach Hause kommt, dann einmal nachfragen, wo sie denn bleibe um ins Auto zu steigen und in zur Reiseroute entgegengesetzten Richtung die Wartende aufzulesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pl\u00e4tze im Auto waren nun alle bezogen, so dass die Reise in den S\u00fcdwesten gestartet werden konnte. Ohne weiteren Stopp reisten wir gem\u00fctlich in den Sensebezirk. Die Feier hier war noch im Gange, auch wenn wir Neuank\u00f6mmlinge diese wieder etwas entflammen mussten, was jedoch sehr gut gelang. So sassen wir alle gem\u00fctlich in der ger\u00e4umigen K\u00fcche beisammen und feierten die Jubilarin ausgiebig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tolle Reise \u2013 quick charging in Reinkultur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns hier, bereist vor einiger Zeit mit dem Langdistanz-Reisen mit einem Elektrofahrzeug, ausgelassen. Auf unserer Reise waren wir dann fast perfekt unterwegs, denn alles bisher Gelernte konnten wir auf dieser Fahrt vollumf\u00e4nglich anwenden sowie unsere erweiterten Schl\u00fcsse daraus ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das heutige Tagesziel lag in N\u00eemes, wobei dies f\u00fcr die Reise absolut unerheblich war, denn das Prinzip funktioniert immer genau gleich. Im Freiburgerland durften wir freundlicherweise den Energietank aufladen. Vollladen schadet der Batterie, weshalb wir den Ladevorgang bei 90% terminierten. Mit dem so gef\u00fcllten Akku schafften wir es problemlos bis nach Annecy. Bereits beim Losfahren definierten wir den Rastplatz als unser n\u00e4chstes Ladeziel. So bereitet das Auto den Akku kurz vor dem Eintreffen an der Lades\u00e4ule auf das Schnelladen vor und temperiert den Speicher entsprechend. Die hier angebotene Ladebuchse ist f\u00fcr unseren Polestar wie gemacht. Schnell war das dicke Ladekabel eingesteckt und mit der Ladeapp der Tankvorgang gestartet. Ein kurzer Blick auf das Informationsdisplay im Auto und an der Lades\u00e4ule best\u00e4tigte den gestarteten und sofort optimierten Ladevorgang. Nun durfte keine Zeit vertr\u00f6delt werden. Schnell erledigten wir unseren Toilettengang, orderten an der Theke je ein Sandwich sowie einen Espresso. Da wir im Auto ja gen\u00fcgend Sitzzeit haben, schlenderten wir zur\u00fcck zum Auto und genossen die feine Mahlzeit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1283\" height=\"1634\" src=\"https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221007_140407_HDR.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1985\" srcset=\"https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221007_140407_HDR.jpg 1283w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221007_140407_HDR-804x1024.jpg 804w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221007_140407_HDR-768x978.jpg 768w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221007_140407_HDR-1206x1536.jpg 1206w\" sizes=\"auto, (max-width: 1283px) 100vw, 1283px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wieder beim Auto eingetroffen, war f\u00fcr die n\u00e4chste Etappe bereits mehr als gen\u00fcgend Energie nachgeladen. Auch hatte das Fahrzeug die aktuelle Ladeleistung von den urspr\u00fcnglichen 150KW auf etwa 100KW reduziert. Wir kennen die Ladekurve unseres Elektromobils inzwischen sehr gut und wissen, dass dieses Verhalten v\u00f6llig normal ist. Das war uns ja egal, denn die vorhandene Energie war mehr als ausreichend, so dass der Ladeprozess gestoppt, das Kabel getrennt und die Fahrt in flottem Tempo weitergef\u00fchrt werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergangenes Jahr war der nun folgende Streckenabschnitt einer der ladetechnischen Knackpunkte, da es \u00fcber eine zu lange Strecke keine einzige vern\u00fcnftig schnelle Lades\u00e4ule gab. Die Franzosen waren aufmerksam und schlossen diese L\u00fccke, indem neue Ladem\u00f6glichkeiten an optimalen Standorten hinzugef\u00fcgt wurden. Dies alles weiss nat\u00fcrlich Google und auch unser Auto. So setzten wir den n\u00e4chsten Ladestopp in Voreppe nahe Grenoble. Die Fahrt auf diesem Teilst\u00fcck war entspannt und sehr ruhig. So ruhig, dass die beiden Frauen die tolle Landschaft \u00fcber die sanften H\u00fcgel verschliefen. Das war f\u00fcr den Fahrer kein Problem, er h\u00f6rte seine Lieblingsmusik und liess sich vom faszinierenden Fahrgef\u00fchl des Sportlimousine begeistern. Gef\u00fchlt schneller als geplant erreichten wir das n\u00e4chste Zwischenziel. Diese Rastst\u00e4tte fuhren wir bis dato noch nie an.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier war der Fahrzeug-Akku f\u00fcrs Schnellladen bereit. Der Tankvorgang gestaltete sich wie bereits beim Stopp zuvor. Jedoch liessen wir hier dieses Mal den Genuss eines Sandwichs weg. Also stand nur der Gang zur Toilette und der Genuss eines feinen Espressos an, bevor wir wieder zum Auto gingen. Auch dieses Mal war der Ladevorgang bereits wieder so weit fortgeschritten, dass wir sofort weiterfahren konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieder zur\u00fcck auf der Autobahn legte die Beifahrerin den n\u00e4chsten Ladestopp nahe Mont\u00e9limar fest, w\u00e4hrend auf der R\u00fcckbank fleissig Gschichtli abgeh\u00f6rt wurden und vorne links der Pilot sich dem weiterhin ruhigen Verkehr widmete. So rollten wir an Valence vorbei und f\u00e4delten hier auf die deutlich st\u00e4rker belebte Rhonetal-Autobahn ein. Der Verkehr floss weiterhin fl\u00fcssig und wir kamen z\u00fcgig bis Mont\u00e9limar voran. Hier waren vier der insgesamt sechs Lades\u00e4umen durch Fahrzeuge mit Schweizer Kennzeichen belegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Aufladen war inzwischen ja Routine. Als wir das Ladekabel nach wenigen Minuten schon wieder vom Auto trennten, ernteten wir vom Fahrer des Nachbarfahrzeuges einen erstaunten Blick, so nach dem Motto: Was, jetzt zieht der den Stecker schon wieder? Ich war mir nicht zu schade und warf einen kurzen Blick auf das Infodisplay der Lades\u00e4ule nebenan. Schnell war mir klar, dass hier jemand noch nicht gelernt hatte, wie effizientes und schnelles Auto-Aufladen (quick charging) wirklich funktioniert. Das Display zeigte einen fast zu 100% voll geladenen Akku und der aktuelle Ladestrom lag bei l\u00e4cherlichen 10KW. Der Fahrer hat noch einen langen Lernweg vor sich, denn so kommt er nicht so schnell ans Ziel und legt immer wieder unn\u00f6tig lange Ladepausen ein. Zudem ver\u00e4rgert er andere Strom-Fahrer, weil er die Lades\u00e4ule ineffizient und deshalb unn\u00f6tig lange belegt. Zum Gl\u00fcck hatte es hier im Rhonetal ja noch gen\u00fcgend weitere, freie Ladestecker, so dass darauf ausgewichen werden konnte. Ich fragte mich, wie dies denn in der Hochsaison aussehen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1347\" height=\"1556\" src=\"https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221007_195458.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1979\" srcset=\"https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221007_195458.jpg 1347w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221007_195458-886x1024.jpg 886w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221007_195458-768x887.jpg 768w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221007_195458-1330x1536.jpg 1330w\" sizes=\"auto, (max-width: 1347px) 100vw, 1347px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die restliche Strecke bis N\u00eemes nahmen wir dann noch ganz locker. Das reservierte Motel lag direkt bei der Autobahnabfahrt und dieses Jahr schafften wir es sogar, vor dem Kreisverkehr die richtige Spur und deshalb auch ohne Stau bis zur Unterkunft zu gelangen. Das Motel bietet seinen G\u00e4sten eine kostenlose Ladedose an, welche wir gerne in Anspruch nahmen und so \u00fcber Nacht den Akku gem\u00e4chlich wieder auf die von uns festgelegten 90% brachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere J\u00fcngste wagte kurz nach der Ankunft einen kurzen Sprung ins Wasser des k\u00fchlen Swimmingpools. Dieses war wohl doch sehr k\u00fchl, denn sie hatte keine grosse Ausdauer und stieg schon nach wenigen Z\u00fcgen wieder aus dem Wasser.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hatten wir alle Zeit der Welt. Gem\u00e4ss Routenplanung h\u00e4tten wir f\u00fcr die verbleibende Strecke von N\u00eemes bis Sant Pere Pescador noch einen sehr kurzen Ladestopp von nicht einmal f\u00fcnf Minuten machen m\u00fcssen. Das Wetter hatte sich \u00fcber Nacht etwas verschlechtert. Zeitweise setzte etwas Regen ein, so dass wir nicht mehr ganz so schnell fahren konnten. Die trockenen Streckenabschnitte gingen wir dann auch noch etwas gem\u00e4chlicher an und schon sehr bald zeigte das Infotainment einen positiven Ladestand f\u00fcr unsere Ankunft an. Mit fortschreitender gefahrener Strecke wurde der Wert schnell zweistellig. Da weder die Heizung noch Klimaanlage ben\u00f6tigt wurde, waren wir schnell auf der sehr guten Seite. Ohne weiteren Stopp fuhren wir \u00fcber die Pyren\u00e4en in die Bucht von Rosas. Am Ziel angelangt waren noch knapp 1\/4 der Batterieenergie \u00fcbrig. Der Camping bietet zwar aus wohl verst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden kein kostenloses Laden der Autos mehr an, daf\u00fcr stehen neu vier Ladeanschl\u00fcsse zu sehr, sehr g\u00fcnstigen Konditionen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1278\" height=\"1640\" src=\"https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221008_200508.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1982\" srcset=\"https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221008_200508.jpg 1278w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221008_200508-798x1024.jpg 798w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221008_200508-768x986.jpg 768w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20221008_200508-1197x1536.jpg 1197w\" sizes=\"auto, (max-width: 1278px) 100vw, 1278px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Den Akku \u00fcber Nacht gut, aber nicht ganz voll laden, den ersten Ladestopp erst dann einplanen, wenn der Ladestand der Autobatterie idealerweise knapp \u00fcber 10% steht. Die angefahrene Lades\u00e4ule als Ladepunkt im Navigationsger\u00e4t definieren.<\/li><li>Kurze Schnelladestopps einplanen, dabei die Ladekurve beachten, so dass ein m\u00f6glichst hoher Ladestrom fliessen kann.<\/li><li>Klimaanlage sowie Heizung in der \u00dcbergangszeit im Eco-Modus betreiben oder sogar ganz ausschalten.<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Toller Auftakt Dreissigj\u00e4hrige Jubil\u00e4en muss man feiern. Wenn dies so perfekt auf der Reiseroute liegt, wie der Geburtstag von Silvia, so war der erste Reisestopp auf dem Guglenberg gegeben. Zwar sind wir zu Hause wirklich schlecht weggekommen, da unsere Tochter der fixen \u00dcberzeugung war, dass wir sie vom Klavierunterricht abholen w\u00fcrden, obwohl der Fahrdienst von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1982,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1986","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1986"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1986\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1987,"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1986\/revisions\/1987"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1982"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1986"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1986"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/familiegansner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}