{"id":1960,"date":"2022-10-09T17:44:00","date_gmt":"2022-10-09T16:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/familiegansner.ch\/?p=1960"},"modified":"2022-09-25T17:49:49","modified_gmt":"2022-09-25T16:49:49","slug":"zum-bodensee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/familiegansner.ch\/?p=1960","title":{"rendered":"Zum Bodensee"},"content":{"rendered":"\n<p>Gut f\u00fcnf Wochen lang waren wir nicht mehr am Bodensee. Wie bereits fr\u00fcher erz\u00e4hlt, seien die Bedingungen aufgrund der anhaltenden Trockenheit und D\u00fcrre wenig einladend gewesen. Unser erster Besuch nach unserer Sommerpause fiel zuf\u00e4llig auch mit den ersten ergiebigen Niederschl\u00e4gen nach der Trockenperiode zusammen. Doch alles der Reihe nach:<\/p>\n\n\n\n<p>Mami musste mit der Schule den ganzen Tag vorbereiten. Die Familie, welche Biene an dem Tag besuchen wollte, fiel aufgrund einer pl\u00f6tzlich auftretenden Krankheit der gesamten Familie kurzfristig aus. Sie entschied sich, den Tag alleine zu Hause zu verbringen. Sie wollte spielen und Geschichten h\u00f6ren. Zum Mittag kam Mami kurz nach Hause und verpflegte die muntere Tochter mit einem gen\u00fcsslichen Lunch. F\u00fcr den Nachmittag war vereinbart, dass sie spielte und dann um halb vier mit dem Postauto nach Horgen fuhr, um da in den Zug nach Z\u00fcrich umzusteigen. Sie hatte ja ein Mobiltelefon dabei, mit welchem die Kommunikation jederzeit m\u00f6glich war und zudem schaffte sie das bereits fr\u00fcher problemlos. Als Steigerung war geplant, dass sie am Hauptbahnhof in die S-Bahn nach Romanshorn umsteigen w\u00fcrde und Papa beim ersten Halt zustieg. Kurz nachdem ihr Bus losgefahren war, wollte Papi nachfragen, wie es ihr gehe und ob alles gaklappt habe. Doch die Verbindung konnte auch nach mehreren Versuchen nicht aufgebaut werden, was sonderbar war, denn das Telefon war bis zu diesem Zeitpunkt den ganzen Tag lang eingeschaltet und Biene somit auch erreichbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Verunsichert st\u00fcrzte Papa aus dem B\u00fcro und machte kurzerhand Plan\u00e4nderung. Anstatt wie vereinbart am Bahnhof Stadelhofen zu ihr in den Zug zuzusteigen, fuhr er zum Hauptbahnhof, in der Hoffnung die Tochter dort zu finden. Kaum aus dem Zug gestiegen und mit der Rolltreppe auf die Zwischenebene hochgefahren, machte er die Reisende bereits aus. Zielstrebig marschierte diese auf die Treppe zum Bahnsteig zu und begab sich auf den Bahnsteig. Wieder vereint machten sich die beiden mit der urspr\u00fcnglich geplanten S23 auf in Richtung Bodensee. Die Angst war somit nicht ganz begr\u00fcndet. Auf die Frage, weshalb sie denn nicht erreichbar war, antwortete Biene locker: \u00abMami hat gesagt, ich m\u00fcsse das Telefon ausschalten, wenn ich dieses nicht brauche. Ich brauchte es ja bis nach Z\u00fcrich nicht und vorhin habe ich es wieder eingeschaltet.\u00bb In der Tat war das Telefon nun wieder an. Die Fahrt nach Z\u00fcrich ist somit f\u00fcr sie kein Problem mehr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"480\" src=\"https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20220820_210207_HDR.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1909\" srcset=\"https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20220820_210207_HDR.jpg 960w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20220820_210207_HDR-768x384.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des ganzen Tages regnete es in Str\u00f6men. Der Wetterdienst warnte nach der anhaltenden Trockenheit aufgrund der heftigen Niederschl\u00e4ge vor \u00dcberschwemmungen. In der Tat waren die Wasserpegel der \u00fcberquerten Fl\u00fcsse \u00fcberall sehr hoch, wenn auch nicht allzu bedenklich. Die weitere Reise war problemlos und auch den letzten Abschnitt im Bus konnten wir beiden geniessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am See angekommen liessen wir es uns nicht nehmen, einen kurzen Spaziergang ans Ufer zu unternehmen. Anhand markanter Punkte wie dem Ende einer Rampe oder einem im Wasser liegenden Balken, welcher deutlich aus den Wellen ragte, konnten wir uns den genauen Pegelstand merken. Mit Fotos dokumentierten wir den Zustand zus\u00e4tzlich, sodass wir dies Mami zeigen konnten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"480\" src=\"https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20220820_205752_HDR.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1908\" srcset=\"https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20220820_205752_HDR.jpg 960w, https:\/\/familiegansner.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20220820_205752_HDR-768x384.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Samstag stiess unsere Lehrerin auch noch zu uns. Der Regen war weg und das Wetter zeigte sich von seiner Sonnenseite, schon fast, als ob nichts gewesen w\u00e4re. Nun wollten wir ihr das Ausmass der D\u00fcrre auch noch pr\u00e4sentieren und marschierten zum See. Nun staunten Vater und Tochter, w\u00e4hrend sich Mami fragte, was denn die Beiden gestern f\u00fcr einen Bl\u00f6dsinn erz\u00e4hlt hatten. Der Balken im Wasser lag deutlich unter der Wasseroberfl\u00e4che und auch das Ende der Beton-Rampe wurde wieder gem\u00fctlich vom leichten Wellenschlag umsp\u00fclt. Erst nachdem wir die Fotos vom Vortag pr\u00e4sentierten, glaubte auch die Nachz\u00fcglerin, was wir ihr gestern erz\u00e4hlten. Ein Blick auf die offiziellen Bodensee Pegelstandsmessungen best\u00e4tigte unsere Feststellung: Der Seespiegel war in den vergangenen vierundzwanzig Stunden um mehr als f\u00fcnfundzwanzig Zentimeter angestiegen \u2013 unglaublich, wozu die Natur f\u00e4hig ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut f\u00fcnf Wochen lang waren wir nicht mehr am Bodensee. Wie bereits fr\u00fcher erz\u00e4hlt, seien die Bedingungen aufgrund der anhaltenden Trockenheit und D\u00fcrre wenig einladend gewesen. 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